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DEFUS-Workshop am 9. Juli 2012: 'CTC in der Praxis - Erfahrungen und Anwendungshinweise'

Am 9. Juli 2012 fand in Hannover ein Workshop zur Methode 'Communities That Care' (CTC) statt. Diese Methode hat zum Ziel, Kommunen dabei zu unterstützen, ihre Präventionsaktivitäten im Bereich der sozialen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zielgenauer, wirksamer und im Erfolg überprüfbar zu machen. Dazu kamen etwa 50 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus unterschiedlichen Kommunen im Rathaus der niedersächsischen Landeshauptstadt zusammen. Getragen wurde der Workshop von einer Kooperation zwischen DEFUS, dem Kommunalen Kriminalpräventionsrat Hannover und dem Landespräventionsrat Niedersachsen.

Im Rahmen eines entwicklungsorientierten Ansatzes geht es bei CTC darum, kommunale Präventionsarbeit wirkungsorientiert zu planen - ausgerichtet an nachgewiesenen Risiko- und Schutzfaktoren. Mit der Erhebung der lokalspezifischen Problemlage durch repräsentative Befragungen von Jugendlichen ist die Erstellung von gezielten Aktionsplänen verknüpft. Dazu wurde  u.a. eine 'Grüne Liste Prävention' entwickelt, der sich empfehlenswerte und wirkungsgeprüfte Programme entnehmen lassen. Die in den USA entwickelte Arbeitsmethode ist vom Landespräventionsrat Niedersachsen im Rahmen des Modellversuchs 'SPIN – Sozialräumliche Prävention in Netzwerken' von 2009 bis 2012 positiv auf Übertragbarkeit getestet worden.

Das Verfahren wurde in dem Workshop durch den Projektleiter des Modellversuchs 'SPIN', Frederick Groeger-Roth, vorgestellt. Über Erfahrungen aus den Niederlanden berichtete der CTC-Trainer Maarten van de Donk. Beteiligte aus den Modellstandorten berichteten von ihren Erfahrungen in der Programmumsetzung. Zum Abschluss des Workshops wurden die Teilnehmenden aus Niedersachsen über das Förderprogramm des Landespräventionsrates Niedersachsen informiert, bei dem ab 2013 die Förderung der Umsetzung von CTC im Vordergrund steht.

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